Spektrum

Gesundheit braucht Vorsorge: innovative Diagnostik

In der medizinischen Diagnose-Technologie hat die Zukunft längst begonnen. Neben deutlich verbesserter Röntgenmethodik setzen sich mehr und mehr hochpräzise, digitale Untersuchungs- und Behandlungsverfahren durch. Schwerpunkte bilden die Nuklearmedizin und die Magnetresonanztomographie hier im Radiologikum Eppendorfer Baum.

Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden niedrig dosierte radioaktive Substanzen bei verschiedenen Diagnose- und Therapieverfahren eingesetzt, z.B. bei Schilddrüsenerkrankungen. Genauso werden Gehirn, Herz, Lunge, Nieren, Magen-Darm-Trakt und Knochen durch geeignete Szintigraphien und Radiosynoviorthesen untersucht. Vorherrschend in der Nuklearmedizin ist eher die Funktionsanalyse als die Strukturuntersuchung.

Radiologikum - Eppendorfer-Baum - Nuklearmedizin
Radiologikum - Eppendorfer-Baum - Computertomographie (CT)

Computertomographie (CT)

Wie die MRT-Untersuchung ist auch die CT-Untersuchung ein Bildgebungsverfahren mit Low-Dose-Technologie zur Darstellung von Körperstrukturen. Um den Körper kreisen eine Röntgenröhre und ein hochempfindlicher digitaler Röntgendetektor. Ein Computer berechnet Querschnittbilder des Körpers in bis zu unter einem Millimeter Schichtabstand. Die Auswertung der CT-Untersuchung liefert eine Darstellung in allen Raumebenen (3D) für präzise diagnostische Qualität.

Schmerztherapie der Wirbelsäule (PRT)

Unser bewährtes schmerztherapeutisches Verfahren bei Bandscheiben- und anderen Rückenerkrankungen erfordert eine exakte Steuerung durch Computertomographie. Ein Medikament wird durch eine feine Nadel direkt am Austritt der betroffenen Rückenmarksnerven gespritzt, wodurch eine schnelle Schmerzlinderung eintritt.

Radiologikum - Eppendorfer-Baum - Schmerztherapie der Wirbelsäule (PRT)
Radiologikum - Eppendorfer-Baum - Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

Bei der modernen Fortentwicklung des konventionellen Röntgens, bei dem kein Film mehr belichtet wird, werden Röntgenstrahlen gezielt auf die jeweilige Körperregion gerichtet. Andere Körperteile werden nicht direkt durchstrahlt. Ein digitales Detektorsystem registriert die unterschiedlich stark ankommende Strahlung und stellt die Signale auf dem Computer dar. Digitales Röntgen hat eine wesentlich höhere Empfindlichkeit, wodurch eine deutliche Reduktion der Strahlendosis möglich ist.

Knochendichtemessung (DXA)

Die Osteoporose-Messung – beziehungsweise Knochendichtemessung – (Störungen im Knochenstoffwechsel, nach den Wechseljahren, bei gehäuften Knochenbrüchen, Knochenschmerzen, Alkohol- und Nikotingebrauch) erfolgt mit gering dosierten Röntgenstrahlen und gibt Auskunft über das Risiko weiterer Knochenbrüche sowie über die Notwendigkeit einer medikamentösen Osteoporose-Therapie.

Radiologikum - Eppendorfer-Baum - Knochendichtemessung